Ostern & Co, K.O.

9. April 2007

Ostern ist vorbei und damit ein sehr arbeitsreiches Wochenende. Am Freitag kamen wie verabredet Frank und seine tatkräftige Unterstützung Karin zum Extremtürbauing. Denn – das wird mir immer mehr klar – um einen Lkw zum Wohnmobil umzubauen, muß man viele Ämter bekleiden. Angefangen vom Bauherrn über Isolationsfachmann, Kfz-Mechaniker, Lackierer, Tischler, Fliesenleger, Elektriker, Möbeldesigner bis hin zum Gas- und Sanitärklempner sind alle Gewerke dabei, die auch beim Hausbau mitwirken. Wahnsinn…Wir haben denn nun also unsere Türen begonnen (Bilder fehlen leider noch, werden dann in der Galerie nachgeliefert), dazu einen Stahlrahmen aus 30×20x2mm-Stahlrohr geschweißt, die Anbindungen für die Scharniere ersonnen und eingesetzt, das Schloß plaziert und eine entsprechende Konsole eingesetzt, Einnietmuttern eingezogen, die Stahlblech-Außenhaut (1mm) zugeschnitten und grundiert. Weiter geht’s dann nächstes Wochenende mit dem Einsetzen der von Frank hergestellten Scharnieraufnahme auf der Karosserieseite und der Montage der Tür am Fahrzeug.

So ganz nebenbei habe ich noch den Schlafbereich soweit isoliert, daß ich in 4 Wochen in Bodenheim drin schlafen kann. Auf dem Boden unter dem Podest sitzen die ersten Trennleisten, die einerseits die Styrodurplatten halten, andererseits den Holzfußboden später tragen sollen. Apropos: am Donnerstag habe ich 22m² feinste Kieferholz-Dielen gekauft. 19,7cm breit und 27mm dick. Schöööön… Wenn sie nur erst lägen.

Und wo wir schon gerade beim Kaufen sind: heute Abend habe ich bei Ebay zugeschlagen: da gab’s genau passend für mich einen Gastank mit 60l Inhalt (für knapp 30kg Gas), einen passenden Druckregler und die Haltebänder, den ebenfalls notwendigen Armaturenkasten hat mir leider jemand buchstäblich in letzter Sekunde vor der Nase weggeschnappt. Grummel…. Immerhin konnte ich alles zusammen (3 Jahre alt und ungebraucht) für deutlich weniger als die Hälfte des Neupreises ersteigern.

Ach, und nochwas: zum Sternegucken braucht mein Willi natürlich noch ein Dachfenster und ein weiteres zum Aussteigen… die haben wir (Tischler André) gestern spät abends noch entwickelt.


Deutschlands meiste Band der Welt in Berlin!

7. April 2007

Wat? Wie jeht’n dit?
Knorkator heißen die Herren, die sich ganz unbescheiden selbst so nennen. Und der Titel ist Programm – die Leutchen (Stumpen, Alf Ator und Buzz Dee) spinnen einfach herrlich rum. Zumeist ironische, witzige und/oder sinnfreie deutsche Texte werden gepaart mit harter Rockmusik, sanften Synthesizer-Klängen oder gar a capella wiedergegeben. Fast immer im Vordergrund ist Stumpen, der, halbseitig schwarz tätowiert (ha!), mit einer bei Bedarf kräftigen (sehr!) hohen Kopfstimme den Leadsänger mimt.
Von dieser Boygroup, wie sie sich selber nennen (die Knorkatoren sind irgendwie so ungefähr 37, 39 und 45, hatte ich vor einigen Jahren schon öfter etwas auf Fritz gehört, 2004 traten sie beim Eurovision Song Contest mit dem Titel „Ick wer’ zu’n Schwein“ und wenig Erfolg, aber mit Flokati-Mänteln, auf. In meiner WG, die ich bis letztes Jahr zeitweise bewohnte, tauchte dann eine CD auf und den letzten Anstoß gab dann die Tatsache, daß wir (Berlin City Tour) die Herren mit einem unserer Tourneebusse auf ihrer Tournee begleiteten. Unser Fahrer Jörg brachte u.a. mich dann auf die Gästeliste beim Auftritt in der Berliner Columbiahalle am 17.03.07, wo ich sie dann backstage begrüßen konnte….
Heute also fuhren mein Hof-WG-Mitbewohner, der auch unser Tischler ist, und ich nach Cottbus, um Knorkator nochmal zu hören. Statt über 3.000 wie in Berlin waren maximal 300 Leute erschienen, das Gladhouse war nicht annähernd voll. Und so mußte Stumpen auch nach fast jedem Stück fast um Applaus betteln, die Cottbuser waren wirklich nur schwer aus der Reserve zu locken. Wie dem auch sei, das Konzert war jedenfalls echt toll!


2. April 2007

So, Isolierung ist fast fertig!Nee, verspäteter Aprilscherz… Die Trennwand zwischen Innen- und Laderaum ist aber fertig, der Bohrkern (Bohrung für Kabeldurchführungen) sieht eindrucksvoll aus: 15mm Birke-Multiplexplatte innen, 40mm grünes Styrodur, 30mm lila „Jackodur“, 7mm Pappel-Sperrholz.