29. Juni 2008
sind seit vergangenem Sonntag 22 Uhr meinen Batterien für die Umwandlung zu 230V Wechselstrom entronnen. Zu dem Zeitpunkt habe ich nämlich die Außenstromversorgung gekappt – aus Sicherheitsgründen, ein fettes Gewitter mit Blitz und Donner zog auf.
Der Batteriemonitor meldet „leer“, die Batterien sind zu 50% entladen, halten sich aber immer noch – auch bei Belastung durch Wasserkocher oder Staubsauger (über 80A!) bei über 24V, also noch ok.
Alles in allem eine absolut positive Bilanz, weitere 3-4 Tage bis zur völligen Entladung wären noch möglich.
Außerdem habe ich am Mittwoch die Heizung endlich in Betrieb genommen, freilich nur für einen – erfolgreichen – Probelauf. Die Heizkörper waren nach gut 15 Minuten nicht mehr anzufassen, die Systemtemperatur liegt bei 70°C.
Im Bad entstand ein kleines Schränkchen als Waschtisch, oben eine Buchenholzplatte mit poliertem rundem Edelstahlwaschbecken. Fehlt nur noch das Wasser
Die erste Begutachtung der Gasanlage durch den Gasmann stand an – dicht ist sie, er hätte gern noch ein paar Befestigungsschellen und die Absperrhähne in der Küche sind nicht gut genug zugängig. Außerdem stehen auf dem Tank Daten, die ihm nicht gefallen. Angeblich soll da das Ablaufdatum der letzten Prüfung (10 Jahre) stehen, da steht aber das Produktionsdatum 2004 drauf. Habe aber noch ein Zertifikat gefunden, aus dem das hervorgeht.
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Verfasst von paulikxp
19. April 2008
Es ist ja nicht so, daß ich seit dem letzten Eintrag untätig gewesen wäre… nur der Zugang zum Internet war in der letzten Zeit beschwerlich. Das hat sich mit Stand von heute aber geändert: moobiair mobileDSL macht’s möglich, und zwar mit bis zu 7200 kBit/s im D1-Netz über HSDPA (nächste Stufe nach UMTS).
Was ist nun mit dem Fortschritt? Eine Badezimmertür gibt es zu vermelden, eine nahezu fertige Küche, ein bis kurz vor dem Abwassertank funktionsfähiges Abwasserrohrsystem, eine voll einsatzfähige Dunstabzugshaube, Abluftführungen für den Backofen, Warmwasserboiler und Heizung nach außen, eine nahezu fertige Heizungsinstallation.
Aber die Todo-Liste ist auch nicht ohne: Frischwassertank, Gasanlage inkl. Tank, Toilette, Inbetriebnahme der Heizung, Sicherung der Regale nebst Inhalt für die erste Fahrt, Befestigung der derzeit nur lose aufliegenden Dachluken mit Scharnieren und Verriegelungen, Bau eines Unterschranks für’s Bad-Waschbecken, Anbau von Verdunklungsrollos vor allem an den Dachluken.
Boah ey, und alles so schnell wie möglich, denn Zeit ist in meinem Fall wirklich Geld: keine Einkünfte, aber jede Menge Ausgaben. Und alles bei diesem Schietwetter, das seit etlichen Monaten fast ausnahmslos aus grauem Himmel und Unmengen an Regen besteht.
Hier kurz zwei Schnappschüsse auf den mehr oder weniger fertigen Schlafbereich („Der Verstärker ganz oben auf dem Regal wird schon noch befestigt, oder?“) und das neue Garderobenregal zwischen Eingangstür und Sessel.


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Verfasst von paulikxp
9. März 2008
So, die erste Woche ist um und ich habe einiges geschafft, nur nicht, Fotos zu machen…
- die Sitzbank mit Stauraum unter der Sitzfläche und hinter der Rückenlehne is fäädisch…
- der Eßtisch auch,
- drei der sechs Heizkörper stehen bzw. hängen an Ort und Stelle, ebenso ein Teil der Heizungsrohre.
Schön war, daß ich wirklich konzentriert arbeiten konnte, niemand holte mich, wie es in der Vergangenheit an jedem Tag der Woche mehrfach üblich war, von der Arbeit, weil irgendwo ein Sandkorn lag oder eine Schraube fehlte. Andererseits war es auch schwer, abzuschalten. Hier parkte einer doof, da lief ein Motor zu lange, dort wurden die Arbeiten nicht so ausgeführt, wie ich es erwartet hätte. Wirklich egal ist mir das alles immer noch nicht, aber was interessiert’s mich?
Gestern hatte ich nach langer Zeit mal wieder einen Termin zwecks partieller Hauteinfärbung
in Mitte und bin zu dem Zweck aufgrund des Streiks bei unseren Verkehrsbetrieben schon eher und mit der S-Bahn gefahren, am Hackeschen Markt ausgestiegen und habe mich ins Touri-Gewimmel gestürzt. Und war bestürzt. Das war nicht mehr meine Stadt: totrenovierte Häuser, aufgesetzte Stadtentwicklung ohne gewachsene Strukturen, neue Häuserklötze, bei denen man sich fragt, wieso so etwas überhaupt gebaut werden dann und erst recht in einer geschichtsträchtigen Altstadt wie der sogenannten Spandauer Vorstadt. Touristen allerorten, die sicherlich eine Menge Geld in die Stadt spülen (wer kauft sonst schon beim „Tiroler Alpenstandl“ für fast 30 Euro Käse und Wein?), aber den Charme noch zusätzlich reduzieren. Nee, da lobe ich mir Kreuzberg, Tempelhof oder gar Neukölln, da verirren sich nur wenige Touristen hin. Das geht mir ja selbst als Tourist schon genauso, wo ich z.B. in London die City mittlerweile mehr und mehr (aber nicht völlig!) meide und mich eher in den weiter außerhalb liegenden Bezirken herumtreibe.
Morgen wird der schwedische Möbeldiscounter gleich um die Ecke aufgesucht, der mir hoffentlich zwei preiswerte flache Lattenroste und ein paar Leuchten verkauft.
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Verfasst von paulikxp
3. März 2008
Irgendwie war heute wieder Samstag…. kein Wecker weckte mich (außer dem vierbeinigen, der sich jeden Morgen direkt neben mir geräuschvoll schüttelt und dabei seine Schlappohren auf den Nachtisch schlägt (und selbigen dabei abräumt), während er mit dem zitternden Schwanz an die Kleiderschranktür trommelt
), kein Büro rief mich. Der erste Tag als „Arbeitsloser“! Ins Büro mußte ich dann doch, meinen in acht Jahren angesammelten Privatkram abholen (immerhin drei große Kartons). Nach dem Essen habe ich endlich Holz gekauft für die Sitzbank am Eßtisch und die Kleiderschrankschiebetüren und habe Pepe an der langen Nase herumgeführt.
Den ganzen Tag über wuchs jedoch die Erkenntnis, daß nun unweigerlich ein neues Leben anbricht. Ein klitzekleines Bißchen Panik gesellte sich dazu, ob der doch recht ungewissen Zukunft, ob der erst jetzt realisierten horrenden Dieselkosten bis in den äußersten Südwesten Europas (über eintausend Euro!).
Den Sessel habe ich Samstach abgeholt, seit heute steht er an seinem zukünftigen Platz (wenn auch vorerst provisorisch). Ganz schön groß, das Ding. Der Kleiderschrank hat heute seine zweite weiße Farbschicht bekommen (natürlich Dekor-Hartwachs), der erste Heizkörper ist montierfertg (kann aber erst nach Einbau der Sitzbank festgeschraubt werden).
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Verfasst von paulikxp
17. Dezember 2007
Schon wieder 14 Tage vergangen und ein Fortschritt ist auf den ersten Blick kaum sichtbar
Aber: mein Vater war wieder eine Woche da und hat geackert. So stehen nun alle 8 230Ah-Batterien an Ort und Stelle und sind angeschlossen, die 230V-Stromversorgung inkl. Sicherungen, Steckdosen und Schaltern sowie dem Victron Ladewandler (24V/3000W) ist in Betrieb und funktioniert tadellos und im Bad sind das Regenfallrohr der Dachterrasse sowie die Heizungsrohre verlegt und verkleidet.
Bilder gibt’s in Kürze im Bilderarchiv.
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Verfasst von paulikxp
1. Dezember 2007
Pfusch beseitigen macht keinen Spaß, muß aber sein, wenn man zu blöd ist, richtig zu messen. Damit habe ich heute einen halben Tag verbracht….
Und was es bedeutet, mit einer Handbohrmaschine mehrere 16,5mm dicke Löcher in den 8mm starken Hauptrahmen zu bohren, habe ich heute erfahren, als ich mich daran gemacht habe, die Konsolen für die Aufnahme des 400l-Abwassertanks anzubauen. Acht solche Löcher sollen es werden, vier sind erst fertig und die beiden Bohrmaschinen, die ich dafür im Wechsel benutze, werden derart heiß, daß man sie irgendwann kaum noch anfassen kann.
Da ist noch so wenig Zeit und noch so viel Arbeit! Schleifen, grundieren, tapezieren, streichen, Bad fliesen, Küche bauen, Strom… ach Mann.
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Verfasst von paulikxp
11. Oktober 2007
- mit Vaters Hilfe Wasserleitungen und Stromkabel verlegt und weiter isoliert (Fußboden 2. Schicht, Decke, Badezimmerwand, Trennwand zur Fahrerkabine),
- Stromkabel nun doch „unter Putz“, Schalter und Steckdosen weitgehend in Hohlräumen (Schränke, Podest) oder in möglichst flachen Wandinstallationsdosen, also auch allesamt versenkt,
- begonnen, den Holzdielenboden zuzuschneiden und zu verlegen, muß von der Rückseite her noch lasiert werden,
- Stahlgerüst für die Kiste gebaut, die, zwischen Dieseltank und Einstiegstür eingeschweißt, Heizung und Warmwasserboiler aufnehmen wird,
- Großeinkauf getätigt: 2 Gaskochfelder („Candy Domino“) bestellt (1x 3,8kW-Wokbrenner, 1x zwei kleinere Gasbrenner), dazu noch eine ausziehbare Unterbau-Dunstabzugshaube und einen Campingbackofen (Thetford GO 7000, ganz neu auf dem Markt),
- die Alde-Heizung ist da (Comfort 3010, diverse Rohre, Gummiverbinder, Pumpen, Konvektorheizkörper).
- Entscheidung I: der große Bad-Heizkörper entfällt (zu teuer, zu schwer), Ersatz bilden zwei Konvektorheizkörper mit zus. 900W Leistung.
- Entscheidung II: die Duschwanne wird gefliest, das ist die beste Alternative zur Plastikwanne, denke ich.
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Verfasst von paulikxp