Kleine Fortschritte

13. Mai 2008

Wenn man denkt, es geht langsam vorwärts, geht’s erst mal wieder ein Stück rückwärts :-(
Die beiden Dachlukenfenster, die im Wesentlichen aus einem verschweißten Alurahmen aus Winkelprofilen und zwei mit einem hölzernen Distanzrahmen verklebten Polycarbonatscheiben bestehen, haben sich im Abstand von zwei Tagen selbst zerlegt: die jeweils untere Scheibe hat sich vom Super-Kleber gelöst und ist abgefallen. Die Oberfläche des PC ist wohl zu glatt, nun habe ich sie gebohrt und ordentlich verschraubt und zusätzlich geklebt. Scharniere und Verriegelungen gibt’s freilich noch immer nicht.

Die Verkleidung der Einstiegstreppe ist fertig und wird heute montiert, die Silikonnähte im Bad sind endlich fertig, das Gasinstallationsmaterial ist komplett und wartet auf Einbau. Außerdem habe ich den heiligen Pfingsmontag genutzt, um mal wieder etwas Stahl zusammenzubrutzeln, Ergebnis:

Etwas windschief, das ganze, das nennt man dann “lernen an der Praxis”: Schweißverzug! Ok, wird beim Anbau gespreizt, paßt schon. Also: mit den beiden oberen Längsprofilen wird das Ding in Fahrzeuglängsrichtung unter zwei Querspanten unter dem Wagenboden geschweißt, unten an die Bleche wird dann der Gastank mit Spannbändern gehängt. Das ganze muß so aufwendig sein, um einen im Weg befindlichen Luftkessel zu umgehen. Gibt’s päter mal ein Bild davon, wie das fertig aussieht.


Reisekostendieb!

17. März 2008

xdaorbit2.jpg

Dieser hier isses. Der Dieb. Der Reisekostendieb. Wo doch die Reisekasse ohnehin nicht gerade optimal gefüllt ist.

Das Gerätchen, ein MDA, ein mobiler digitaler Assistent (Kaffeekochen steht jedoch nicht in seinem Arbeitsvertrag), ist ein Mini-PC, Kompass, Taschenrechner, 3MP-Digitalkamera, MP3-Player, Radio, UMTS- und HSDPA-Modem, Email-Empfänger- und -Sender, Navigationssystem, Notizbuch, Adressbuch, Wecker, Spielzeug und Gedankenstütze. Achso, ganz nebenbei kann man damit auch noch telefonieren, sogar mit Video, wenn’s denn sein muß und bezahlbar wäre.

Das “alte” Telefon, der Vorgänger sozusagen, ein Mio DigiWalker A701, eigentlich auch ein nettes Gerät, war leider etwas unpäßlich geworden, der für die Reise wichtige und fast unumgängliche GPS-Empfänger funktioniert seit einiger Zeit nicht mehr. Ansonsten sind sich die Geräte – auch optisch – erstaunlich ähnlich, man könnte fast vermuten, daß es sich hierbei tatsächlich um den technischen Ahnen handelt.
Das Mio hat die ältere Windowsversion (Windows Mobile 5 kontra Windows Mobile 6 Professional), den schnelleren Prozessor (Intel PXA 270 mit 520 MHz statt Qualcomm MSM7200 mit 400 MHz), das größere Gewicht, die kürzere Standby-Zeit, einen gleichwertigen GPS-Empfänger (SIRF III statt QCT, beide superschnell und funktionieren auch in geschlossenen Räumen in Fensternähe), einen kleineren Speicher (64MByte statt 128), eine aufgrund des gegenüber dem Gehäuse versenkt eingebauten Bildschirms schlechtere Bedienung per Finger, eine nicht brauchbare Kamera, kein integriertes UMTS und WLAN (der neue hat beides) und ein grottenschlechtes Telefonsystem (teilweise mehrere Sekunden Reaktionszeit zwischen Anrufannahme und tatsächlichem Gesprächsbeginn, selbiges beim Auflegen). Die Bildschirme sind mit QVGA, also 200×320 Bildpunkten, identisch, der neue ist etwas brillanter.

Das neue Teil hat übrigens mehrere Namen: dieses Gerät ist von O2 und entsprechend “gebranded”, O2 nennt es XDA Orbit 2. Hergestellt wird es von HTC, wo man es unter den Namen Touch Cruise und Polaris anbietet. Es ist jedenfalls sehr gefragt und wird bei ebay reichlich gehandelt.


Neues Jahr, immer noch in Berlin

6. Januar 2008

Heute ist ungefähr Tag -10. Denn eigentlich wollte ich mich kurz nach Weihnachten aus Berlin verabschieden. Aber wie so oft im Leben kam’s anders als ich dachte…. Eigentlich hausgemachte Fehler, fehlende Motivation, blauäugige Zeitplanung.

Wie dem auch sei: der Lkw steht seit über 2 Jahren hier und solange bin ich auch – mal mehr, mal weniger engagiert – tätig. Als mir andere berichteten, daß ich mindestens 2 Jahre benötignen würde, habe ich nur milde gelächelt..

Dieses Wochenende habe ich jedenfalls erstmals seit kurz vor Weihnachten wieder Hand angelegt. Eine neue Lichtmaschine mit 85 statt 55 Ampère hängt nun am Motor, außerdem flog der alte Anlasser, der mit seltsamen Geräuschen und mitunter ausgeprägter Unlust seit Beginn auf sich aufmerksam machte, im hohen Bogen in den Schrott (ok, bei über 10kg Gewicht ist das so eine Sache mit dem hohen Bogen). Ein Glück, daß diese Standarddinger mit immerhin 8 PS nicht einmal 300 Euro kosten.
Außerdem habe ich ein neues Stromanschlußkabel gebaut und die Tür zwischen Fahrerhaus und Wohnkabine fast fertiggestellt. Sie ist jedenfalls jetzt dicht und hat endlich ein funktionierendes Schloß.
Der ursprünglich für dieses Wochenende geplante Einbau der Dachluken fiel aus, weil die Dachfenster noch gar nicht fertig sind und zum Verlegen des dicken Ladekabels zwischen Starter- und Bordbatterien muß ich das Vehikel hochheben, dafür stand aber jetzt keine Hebeanlage zur Verfügung.

Ach ja: der Kühler ist undicht :-(


Weiter geht’s

17. Dezember 2007

Schon wieder 14 Tage vergangen und ein Fortschritt ist auf den ersten Blick kaum sichtbar :-(

Aber: mein Vater war wieder eine Woche da und hat geackert. So stehen nun alle 8 230Ah-Batterien an Ort und Stelle und sind angeschlossen, die 230V-Stromversorgung inkl. Sicherungen, Steckdosen und Schaltern sowie dem Victron Ladewandler (24V/3000W) ist in Betrieb und funktioniert tadellos und im Bad sind das Regenfallrohr der Dachterrasse sowie die Heizungsrohre verlegt und verkleidet.

Bilder gibt’s in Kürze im Bilderarchiv.


19. März 2007

Der Podest für Wassertank und Batterien, der ja ursprünglich gegenüber der Eingangstür stand, ist neu entstanden und befindet sich nun direkt vorm Bett. Das hat den Nachteil, daß einiges an Höhe des ebenfalls hier entstehenden Kleiderschranks verloren geht. In der Galerie 10 gibt’s ein Foto davon, auf dem Bild rechts wird der Wassertank mit etwa 400-450l seinen Platz finden, links die sechs Batterien mit 12V und 230Ah Kapazität. Der Ladewandler hängt dann später direkt unter dem Bett hinter der Trennwand im Kofferraum, die Batterien werden mit einer automatischen Fülleinrichtung versehen, die destilliertes Wasser selbständig nachfüllt. Vorn links im Podest erfolgt der Einbau des Sicherungskastens mit einer Holzklappe davor.


Paulchen ist online

2. Februar 2007

Mein Kleiner hat nun auch endlich seine Seite. In der Bildergalerie gibt’s nun eine Rubrik “Paulchen”, mein kleines Wohnmobil.


13. September 2006

Nach fast 4 Wochen Stillstand geht’s nun endlich weiter. Der Fensterbauer hat sich endlich gemeldet, schauen wir mal, was sein Angebot sagt. Das Telefongespräch war jedenfalls vielversprechend. Am Wochenende soll der Podest entstehen, unter dem der Frischwassertank sowie die Batterien ihren Platz bekommen sollen, vielleicht schneide ich auch schon die ersten Löcher für die Fenster, mal sehen.


27. Juli 2006

Bereits im November hatte ich mich bereits einmal nach Fußbodenheizungen erkundigt und dabei auf Herrn Schmucki (der heißt so!) von www.heizen-lueften.de gestoßen. Der Mann war damals sehr nett und kompetent, nun wird’s langsam Ernst! Das Angebot von damals ist allerdings hinfällig, weil die ursprünglich angebotenen Trockenbauelemente nicht mehr verfügbar sind. Das neue Alternativprodukt sieht sehr teuer aus, schauen wir mal, was Herr Schmucki mir so schreibt.
Trauer allerdings bei den Fenstern: die eigentlich geplanten Fenster der Firma Kusters aus Antwerpen (siehe Allrad-Wiki) rücken allmählich in unerreichbare Weite, denn die Firma meldet sich nicht auf meine Anfragen. Vielleicht sollte ich doch mal mein Englisch aufpolieren und dort persönlich vorsprechen?


11. Juni 2006

Alu-Außenhaut für den seitlichen Einstieg grob ausgeschnitten, dafür senkrechtes Klemmprofil durchgeschnitten, umlaufendes Saumprofil aufgeschnitten. Freigelegtes Querprofil abgetrennt.


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