Zwangspause :-(

12. August 2008

Nicht daß ich mich für den nicht erkennbaren Fortschritt herausreden will, aber seit Sonntag Nacht bin ich wirklich nicht einsetzbar.

22.30, Geräusche aus einem abgestellte Bus gehört, hingegangen, zwei Einbrecher laufen weg, kein Schaden bis auf ein billig-Vorhängeschloß. Und da will man einfach nur ein neues Schloß hinhängen und wird – schwupps – von einem riesigen tschechischen Wolfshund, der mich noch nie mochte, vom Fahrrad geholt.  Ein Biß in meine wunderschöne Glatze überm rechten Ohr – schluchz – 10cm langer Riß, dazu fehlt ein Stück Kopfhaut (5DM-Stück-groß). Bei dem Versuch ihn loszuwerden greift er sich mein – natürlich! – rechtes Handgelenk und kaut drauf rum, total angeschwollen jetzt und schmerzt bei jeder Bewegung.

Vorm Einschlafen springt dieser Köter mindestens 4-5x auf mich zu und beißt mir in den Kopf, heute eine nicht angeleinte quicklebendige spielende Schäferhündin gesehen und schon rutschte mir das Herz in die Hose.  Dazu kommt der Hund vor allem abends hinter jeder Ecke vorgesprungen… mal sehen, wann ich das verarbeitet habe, der Hund ist seit heute jedenfalls unterwegs zu einer Wolfshundauffangstation und ich bin wenigstens vor ihm sicher.

Mit geschientem Handgelenk kann ich jedenfalls nix machen, dazu hämmert die Wunde am Kopf bei jeder starken Anstrengung oder beim Bücken.


Ich bin so sch****!

23. März 2008

Das ist schon zum geflügelten Wort geworden, wenn ich mal wieder was so richtig versaubeutelt habe: die große Holzplatte kurz vor Fertigstellung nochmal so richtig verschnitten, irgendwas kaputt gemacht oder vergessen oder so. Und so auch diesesmal: der Reisekostendieb (s.u.) rutschte mir vorgestern auf dem Weg zum neu entdeckten Hundeauslaufplatz (Tempelhofer Weg in Schöneberg hinter der Shell-Gestankstelle) beim schnellen Überqueren der Straße aus der Jackentasche…. Sch****! Zum Glück hat die Displayschutzfolie den größten Teil der Kratzer abgefangen, aber auch der runde Knopf unten und die beiden Telefontasten sind verkratzt. So ein Mist!!!! Nagelneu und schon verkratzt! Ich bin so sch****!


Freie Fahrt mit Mazzepan!

11. März 2008

Oder so. Werner war’s. DER Werner. 1990 war’s ungefähr. Und heute auch.
Heute Morgen nämlich stieg ich pünktlich mit zwei Mitstreitern um 7.17 Uhr in eine Regionalbahn, um Brandenburg und Meck-Pomm kennenzulernen. Jedenfalls hat die Bimmelbahn an nahezu jeder Milchkanne gehalten. Überall schöne Bahnhofsgebäude aus der Zeit um 1880, die „nur“ eine kleine Sanierung und eine neue Nutzung benötigen, stehen sie doch samt und sonders leer. Von blühenden Landschaften konnten wir allerdings trotz schönsten Sonnenscheins und ebenso schöner Gegend (und davon reichlich) nichts erblicken. Selbst die bereits nachwendlichen Bahnhofsumbauten waren schon wieder so schäbig, daß die Bahn sich ob der reichlich verwendeten Farbe Türkis schämen sollte.
In Bad Kleinen konnten wir gerade noch ein paar Schüssen ausweichen (nee, Quatsch), ehe wir in einen kleinen Dieseltriebzug (VT628) stiegen, der uns in den funkelnagelneuen Bahnhof Lübeck brachte (die alte Bahnhofshalle aus Kaiserzeiten (oder noch älter?) war komplett demontiert, extern instand gesetzt und kürzlich wieder aufgebaut worden. Ein nettes Kleinod!). Ein Renault Agora (nein, kein französiches Kaninchen mit dickem Fell sondern ein Bustyp, der seine letzten Einsatztage fristet) schaukelte uns schließlich nach Travemünde, wo wir zwei Setra Doppeldeckerbusse (S328DT-L) in Empfang nahmen, die bis Ende letzten Jahres auf der Linie 30 zwischen Lübeck und Travemünde im Einsatz waren und nun durch langweilige Gelenkbusse ersetzt worden waren. Nach Erledigung einiger organisatorischer Dinge, Einnahme des Mittagsmahls (natürlich Labskaus, wann bekommt man den schon sonst?) und dem obligatorischen Einkauf bei DEM Marzipanhersteller Niederegger starteten wir die dicken Achtzylinder (15l Hubraum, 381 PS) und düsten mit lautem Getöse im Verlauf des früheren Einsatzgebiets zur Autobahn und nach Berlin. Und dank Marzipan hatten wir freie Fahrt!


Ganz langsam wird’s was!

10. Februar 2008

An diesem Wochenende habe ich im Bad ein wenig gewerkelt, Fliesen zugeschnitten, Ausgleichsmasse auf dem äußeren Rand der Dusche verteilt, die Decke der zukünftigen Küche geschliffen und zweimal mit Osmo Dekorwachs (deckend weiß)  gestrichen.

Außerdem habe ich mich in Andrés Bus der Elektrik für die Truma-Heizung gewidmet und neu installiert. Dafür verfugt er mir dann mein Bad, wenn’s so weit ist!

In der kommenden Woche werde ich meinen ohnehin schon ziemlich mitgenommenen rechten Arm (Schulter schmerzt) weiter überbeanspruchen und diese doofe und jede Minute schwerer werdende Schleifmaschine von Festo an die Decke drücken und schleifen, um diese anschließend mit Osmo Hartwachsöl transparent zu streichen.

Derzeit arbeite ich ja noch meinen Nachfolger ein, der meinen Job dann ab Anfang März übernehmen soll. Dann habe ich noch gut einen Monat Zeit, um das selbst gesetzte Ziel, Ende März endgültig aufzubrechen, einzuhalten. Sollte klappen, wenn auch das Geld immer weniger wird. Die ganzen Kleinigkeiten kosten doch ganz ordentlich!


Update Bildergalerie

29. Januar 2008

Bildergalerie vom 25.1.08 hinzugefügt.

Meine neue Domain inlondon.gb.com verweist derzeit auf meinen etwas vernachlässigten London-Blog nachlondon.wordpress.com. Vielleicht entsteht da irgendwann mal was Interessantes, aber die extrem raren London-Domains werden immer weniger und da dachte ich mir, diese sichere ich mir erstmal.


So geht’s nicht weiter, so nicht!

13. Januar 2008

Also nee, heute bis 10 im Bett gelegen (ok, es ist Sonntag), dann in Ruhe (!) gefrühstückt und um 13 Uhr war der Kuchen, den ich dann auch noch gebacken habe, endlich fertig. Zeit, um mit dem Hund rauszugehen, um 14 Uhr war ich dann endlich in der Werkstatt. Da habe ich es dann bis 15 Uhr (als Manfred zum Kuchenessen kam) immerhin geschafft, die beiden Dachluken auf die Gegenrahmen im Dach aufzulegen, woraufhin sie im Fünfminutenabstand zerfielen und das eine dabei fast meinen Hund erschlagen hätte! Sch****, der Kleber hat nicht gehalten, war wohl zu kalt zum Aushärten. Grrr.

Nach dem Kaffeetrinken, so gegen halb sechs, habe ich dann noch den selbstvermüllenden (ach?) Kofferraum ausgemistet und neu sortiert und die beiden Gasgeräte (Boiler und Heizung) an ihre zukünftige Stelle (das neue Fach neben der Eingangstür, noch auf keinem Foto zu sehen) gestellt, anschließend innen gesaugt (muß ja auch mal sein), Halle gefegt (damit die Schlosser morgen keinen Anfall bekommen) und den Brummi wieder an seinen angestammten Parkplatz gestellt (Ordnung muß sein!). Ach, die Starterbatterien hatte ich zwischendurch noch mit einem Ladegerät aufladen lassen, das ich natürlich auch wieder wegstellen mußte.

Daß ich den Hund, der heute aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen große Angst vor irgendetwas oder -jemanden, das/der sich in der Werkstatt aufhielt, hatte, noch ausgiebig schmusen und trösten mußte, soll nur nebenbei erwähnt werden. Man sieht: das war harte Arbeit heute!

Morgen muß die Decke isoliert werden, komme was da kommen will!


Aktueller Stand

15. November 2007

Langsam wird’s spannend: schafft er’s oder schafft er es nicht?

Mit Stand von heute muß ich in den nächsten Wochen noch:

- Wassertank zuende bauen und mit GFK laminieren
- Dachluken bauen und einbauen
- Abwassertank kaufen oder bauen
- die mittlerweile fast komplett vorhandenen Holz-Außenwandverkleidungen tapezieren und streichen
- Bad fliesen, dabei Duschwanne integrieren, Toilette und Waschbecken einbauen
- Elektrik vervollständigen und anschließen
- Gasanlage einbauen (Tank, Leitungen)
- Küche bauen, Gasbackofen und Kochplatten einbauen, Spülbecken einbauen, Dunstabzughaube einbauen
- Umbau eintragen lassen

Es werden noch Wetten angenommen!


Hund, Isolierung, Dach undicht

22. August 2007

Oh-oh, der letzte Eintrag ist ja schon dreieinhalb Monate her. Wo bleibt bloß die Zeit?
Mittlerweile hat Pepe Einzug in mein Leben gehalten, ein (noch) kleiner schwarzer Hund, Näheres unter www.pepe-dog.com.Seit vergangenem Wochenende sind nun alle fünf Fenster eingebaut, aber längst nicht alles ist so rosig wie es sein könnte. Die massive Holz-Dachkonstruktion ist an einigen Stellen undicht. Das passiert, wenn man nicht auf fremder Leute Ratschläge hört und die Phenolharzbeschichtung der Siebdruckplatten an den Stoßkanten nicht entfernt. Darauf hält dann nämlich keine Dichtmasse…. Nun muß nachgebessert werden, sämtliche Nähte werden in den nächsten Tagen mit einem aluminiumkaschierten Butyl-Dichtband (ein Silikonkautschuk) abgedichtet, dann sollte endlich Ruhe sein. Aber auch die Fenster sind nicht so toll, wie sie ihrem Preis nach sein müßten. abgesehen davon, daß die schweren Fensterflügel zu viel sind für die Aufsteller und damit nur mit irgendwelchen Gegenständen offengehalten werden können.

In der vergangenen Woche war mein Vater als hilfreiche Kraft in Berlin und hat das Thema Isolierung einen großen Schritt vorangetrieben. Fotos in der Galerie 13.


14. Mai 2007

Nach über einem Monat mal wieder ein Lebenszeichen…. Es ist ja nicht so, daß ich nichts getan hätte, allein es fehlte die Zeit zum Einstellen hier im Blog.
Was ist also in der Zeit passiert? Die Zeit bis zum Eintreffen der Fenster (noch sind sie nicht da) habe ich mir mit Isolationsarbeiten vertrieben, im vorderen Bereich, unterhalb der Dachterrasse, kleben bereits einige Quadratmeter Styrodur. Unter dem Holzpodest vor dem Bett liegen seit gesterm 8cm Styrodur, die aufgrund der Podeststützen recht aufwendig zugeschnitten werden mußten. Als nächstes folgt hier noch der abschließende OSB-Holzfußboden.
Am Wochenende 4./5./6. Mai fand das Leerkabinentreffen des Womobox-Forums in Bodenheim bei Mainz statt. Hier trafen sich so etwa 40 Menschen aus diesem Forum mit ihren leeren, teil- oder bereits vollausgebauten Wohnmobilen, die ehemals Linienbus, Transporter oder Lkw waren. Manche Basisfahrzeuge, wie zum Beispiel eine „GAZelle“, wurden extra für den Wohnmobilbau neu angeschafft.
Für mich etwas unangenehm mein „Auftritt“ am Freitag Abend auf dem exponiert oberhalb der Altstadt liegenden Platz. Ich kam die lange Gerade auf den Platz zugefahren und das erste, was man von mir hörte, war das Bollern der noch wabbeligen Alubleche des Kofferaufbaus. Gut 20 Leute standen versammelt auf dem Platz und guckten mit großen Augen, als ich mit meinem Platzhirschen angefahren kam. Protzen liegt mir fern, daher war mir dieser Moment unangenehm. Aber was soll’s, daran werd ich mich wohl gewöhnen müssen.Außerdem: ich will’n Hund!


London

8. Mai 2007

Bin ja seit meinem letzten London-Besuch mal wieder auf einem nicht enden wollenden London-Trip, denn diese Stadt beeindruckt mich immer wieder von Neuem. Das friedliche Miteinander von über 150 verschiedenen Bevölkerungsgruppen, das ganze Feeling, Menschen, Bauwerke, Busse, U-Bahnen :-)
Kann’s gar nicht mehr abwarten, das nächste Mal hinzufahren. Bis dahin lese ich regelmäßig Konstantin Binders London-Blog auf www.londonleben.co.uk. Kann ich jedem empfehlen, der London mag.

Wer mag, kann ja auch in meinen London-Blog Ich will nach London schauen.