Was es so Neues gibt

Der große Schreck ist vorbei, das Handgelenk fast wieder heil und der Kopf sieht auch nicht mehr so schlimm aus. Langsam – ganz langsam – gewöhne ich mich wieder ans arbeiten. Kleinigkeiten wie die Einfassung der Dachfensteraussschnitte haben mittlerweile Form angenommen, der Scheibenwischermotor ist neu angeschlossen (die alten Kabelschuhe waren grün und teilweise abgegammelt) und letztlich habe ich einen riesigen, seit mindestens 6 Monaten angehäuften, Stapel Papierkram abgearbeitet. Zu sowas kommt man ja sonst nicht. Oder will es nicht.

Mein Hündchen ist vergangenen Freitag „entmannt“ worden, ging gar nicht mehr, vor allem nicht, wenn man Tür an Tür mit einer läufigen Hündin wohnt… Wer einen nicht kastrierten Rüden besitzt, weiß wahrscheinlich, wovon ich rede.

Letztlich habe ich die Zeit genutzt, meinen Computer mal auf Vordermann zu bringen: die schon seit längerem in der Dockingstation eingebaute 160 GByte-Platte tut jetzt statt der nun vier Jahre alten 60 GByte-Platte, die langsam und laut geworden war, ihren Dienst im Rechner, damit hatte ich nun endgültig genug Platz, um ein lange geplantes Vorhaben endlich durchzuführen: die Installation des Linux-Betriebssystems Ubuntu 8.04. Linux hat gegenüber Windows etliche Vorteile wie z.B. der deutlich schonendere Umgang mit Ressourcen, eine riesige Auswahl an kostenloser Software und stabilerer Lauf. Nicht, daß ich mit Windows XP Prof. echte Probleme hätte, bevor ich jedoch dieses Geschwür Vista auf meinem PC installieren „muß“, gewöhne ich mich lieber an das in Insiderkreisen als einzig wahre angesehene Betriebssystem Linux.
Linux ist grundsätzlich von der Bedienung her ähnlich wie Windows, wenn man mit den GUIs GNOME oder KDE arbeitet und ähnlich wie das gute alte MS-DOS, wenn man im Textmodus arbeitet. Nur ist Linux hier um Längen weiter in die Tiefe gehend, die Datei-, Nutzer- und Taskverwaltung ist ausgefeilt oder überhaupt erst möglich.
So läuft nun also seit 1 Woche Ubuntu 8.04 auf dem Rechner und abgesehen von regelmäßigem Verschlucken beim Anschließen an ein Kabelnetzwerk und auch danach gibt es keine weiteren Probleme. Meine gewohnten Programme Mozilla Firefox und Thunderbird gibt es auch für Linux und sehen exakt so aus wie in Windows, Grafikprogramme wie The Gimp oder Office-Anwendungen wie OpenOffice machen einem das Leben so angenehm wie möglich. Irgendwie gibt es für jede Windows-Anwendung eine in der Regel „freie“ und mithin kostenlose Linux-Alternative. Allerdings steht dem eine recht langwierige Einarbeitung in die Materie entgegen, die für einen absoluten Neuling wohl nicht machbar wäre. Da ist man seit 15 Jahren weg von DOS und muß sich nun wieder an sowas ähnliches, aber viel komplexeres, gewöhnen. Naja, wird schon werden.

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