357 Ampèrestunden

29. Juni 2008

sind seit vergangenem Sonntag 22 Uhr meinen Batterien für die Umwandlung zu 230V Wechselstrom entronnen. Zu dem Zeitpunkt habe ich nämlich die Außenstromversorgung gekappt – aus Sicherheitsgründen, ein fettes Gewitter mit Blitz und Donner zog auf.

Der Batteriemonitor meldet „leer“, die Batterien sind zu 50% entladen, halten sich aber immer noch – auch bei Belastung durch Wasserkocher oder Staubsauger (über 80A!) bei über 24V, also noch ok.

Alles in allem eine absolut positive Bilanz, weitere 3-4 Tage bis zur völligen Entladung wären noch möglich.

Außerdem habe ich am Mittwoch die Heizung endlich in Betrieb genommen, freilich nur für einen – erfolgreichen – Probelauf. Die Heizkörper waren nach gut 15 Minuten nicht mehr anzufassen, die Systemtemperatur liegt bei 70°C.

Im Bad entstand ein kleines Schränkchen als Waschtisch, oben eine Buchenholzplatte mit poliertem rundem Edelstahlwaschbecken. Fehlt nur noch das Wasser 🙂

Die erste Begutachtung der Gasanlage durch den Gasmann stand an – dicht ist sie, er hätte gern noch ein paar Befestigungsschellen und die Absperrhähne in der Küche sind nicht gut genug zugängig. Außerdem stehen auf dem Tank Daten, die ihm nicht gefallen. Angeblich soll da das Ablaufdatum der letzten Prüfung (10 Jahre) stehen, da steht aber das Produktionsdatum 2004 drauf. Habe aber noch ein Zertifikat gefunden, aus dem das hervorgeht.

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Was so alles los ist…

2. Mai 2008

Nee, nix ist los. Abgesehen von Selbstbemitleidung habe ich auch noch hier und da etwas Konstruktives geschafft. Als da wären: Weitere Schublade in der Küche über dem Backofen, Küchenfront nun auch vor dem Kühlschrank, Anfertigung und Einbau der vier Kleiderschrankschiebetüren und Einräumen der Klamotten, Zerlegen des alten Kleiderschranks sowie überhaupt Entrümpeln und Ausräumen meiner alten Bleibe sowie meines Lagers.

Najaaaa, den Bau des Wassertanks schiebe ich noch immer vor mir her…

Fotos gibt’s dann mal wieder, wenn ich hier etwas Ordnung gemacht habe.


Bildchen

20. April 2008

Im Bilderarchiv gibt’s drei neue Bildchen von der Küche, extra für die Wormser!


Es gibt viel zu tun

19. April 2008

Es ist ja nicht so, daß ich seit dem letzten Eintrag untätig gewesen wäre… nur der Zugang zum Internet war in der letzten Zeit beschwerlich. Das hat sich mit Stand von heute aber geändert: moobiair mobileDSL macht’s möglich, und zwar mit bis zu 7200 kBit/s im D1-Netz über HSDPA (nächste Stufe nach UMTS).

Was ist nun mit dem Fortschritt? Eine Badezimmertür gibt es zu vermelden, eine nahezu fertige Küche, ein bis kurz vor dem Abwassertank funktionsfähiges Abwasserrohrsystem, eine voll einsatzfähige Dunstabzugshaube, Abluftführungen für den Backofen, Warmwasserboiler und Heizung nach außen, eine nahezu fertige Heizungsinstallation.

Aber die Todo-Liste ist auch nicht ohne: Frischwassertank, Gasanlage inkl. Tank, Toilette, Inbetriebnahme der Heizung, Sicherung der Regale nebst Inhalt für die erste Fahrt, Befestigung der derzeit nur lose aufliegenden Dachluken mit Scharnieren und Verriegelungen, Bau eines Unterschranks für’s Bad-Waschbecken, Anbau von Verdunklungsrollos vor allem an den Dachluken.

Boah ey, und alles so schnell wie möglich, denn Zeit ist in meinem Fall wirklich Geld: keine Einkünfte, aber jede Menge Ausgaben. Und alles bei diesem Schietwetter, das seit etlichen Monaten fast ausnahmslos aus grauem Himmel und Unmengen an Regen besteht.

Hier kurz zwei Schnappschüsse auf den mehr oder weniger fertigen Schlafbereich („Der Verstärker ganz oben auf dem Regal wird schon noch befestigt, oder?“) und das neue Garderobenregal zwischen Eingangstür und Sessel.


Willi geht auf Tour….

3. April 2008

… irgendwann jedenfalls. Viel Neues gibt’s nicht zu berichten. Meine Eltern haben sich sechs Tage in Berlin mit Arbeiten an meinem Auto vergnügt und in der Zeit die Badezimmerfliesen verfugt, einen Stromzähler montiert und schöne Vorhänge genäht.

Ich habe währenddessen ein paar Ikea-Schubläden in der Küche montiert, was ohne Rastervorgabe gar nicht so ohne ist. Ferner habe ich die Fronten zugeschnitten und teilweise montiert, die Badezimmertür ausgepackt und mit Hartwachsöl – logo – gestrichen, die Eingangstreppenstufen zugeschnitten und einer Oberflächenbehandlung unterzogen, mich rundum zugekramt….. Wird Zeit, daß der Kleiderschrank fertig wird, dafür habe ich aber die Einlegeböden auch schon fertig.

Mein Kleinwagen, siehe Bildergalerie unter „Paulchen“, ist verkauft, der mußte noch leergeräumt werden, erstaunlich, wie viel Platz für Kram in dem Auto ist.

Achso, Tourplanung: abgesehen davon, daß ich mir keinen Streß mehr machen will, wird mich meine Reise zuerst nach Norddeutschland führen, ein paar Tage Schleswig-Holstein müssen schon mal sein, gefolgt von Bremen und Bremerhaven, eine Woche Ruhrgebiet und dann weiter Richtung Spananien.
Ganz langsam erst gewöhne ich mich an die neue Freiheit…


Oktern?!?

23. März 2008

Oder war’s Pingschten? Emil Steinberger wußte nicht besser, als er für eine Lücke in seinem Kreuzworträtsel einen christlichen Feiertag suchte.

Ich jedenfalls war auch die letzten Tage ein wenig fleißig:

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Die Küchenoberschränke hängen, die Arbeitsplatte inkl. Spülbecken ist seit gestern Abend montiert, benötigt nun aber aufgrund diverser neuer Kratzer nochmal eine Behandlung 😦
Die beiden Gaskochfelder liegen nur lose in ihren Aussparungen, daher steht vorn der Origo Spirituskocher, eine meiner wirklich guten Investitionen in der letzten Zeit (vor einem Jahr bei Fritz Berger von 189 auf 79 Euro reduziert, da mußte ich einfach zuschlagen). Die Gasanlage wird die nächste größere Baustelle.

Björnsche Gemütlichkeit:

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Habe nun die vierte Nacht im Wagen verbracht, Pepe auch, der liegt nun vorzugsweise auf meinem Sessel, pardon, seinem Thron, und guckt mich ziemlich feindseilg an, wenn ich ihn mal von dort verbanne, weil ich da auch mal gern sitzen möchte…


Großküche

18. März 2008

So, die Korpusse (Korpi?) der Küchenunterschränke sind zugeschnitten und zum Teil montiert. Unten liegen zwecks Abstandhaltung die unteren Böden, die morgen oberhalb des Sockelausschnitts eingeschraubt werden.
Aber: ganz schön groß…. eine 3,30m lange Küche gibt es in manch einem Single-Haushalt nicht. Braucht aber auch ganz schön viel Platz.

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Die Zwingen halten eine Festo-Anlegeschiene, mit der ich die Front geradegerückt habe. Problem: beim Einschweißen des Fensterrahmens hat sich die Außenwand leicht nach innen verzogen, zudem ist der Klebstoff, mit der die Holz-Außenwandverkleidungen angebracht wurden, unterhalb des Fensters sehr stark aufgequollen und hat die Wand zusätzlich vorgedrückt. Das ganze führt nun dazu, daß die Schränke an der Einstiegstür nicht mehr an der Wand stehen und dort ein Spalt von gut 1 cm klafft. „Naja, ist halt so.“