Man lebt so vor sich hin

4. September 2008

Ich jedenfalls. Hier mal etwas Farbe, da eine Leiste. Nebenbei muß ich noch ein wenig „richtig“ arbeiten, um Geld zu verdienen. Aber – man höre und staune: ich habe den Wassertank endlich begonnen! Zur Erinnerung: selbiger befindet sich im Innenraum unter dem Podest vorm Bett und war bislang nur eine olle Bretterkiste. Diese gilt es nun mit Glasfasermatten verschiedener Art und Epoxyd-Kunstharz wasserdicht und stabil zu bekommen. Leider hat so ein Tank ja sechs Seiten, womit irgendwann auch der Punkt erreicht ist, an dem man kopfüber in dem 45cm hohen Ding hängt und die Oberseite von unten mit Kunstharz bestreichen muß…. Und genau das ist der Grund, warum ich diese Arbeit nun erfolgreich seit bereits einem dreiviertel Jahr vor mir herschiebe und aus dem 15l-Wasserkanister lebe 🙂
Wenn der Tank denn mal fertig ist, wird er immerhin etwa 400l Frischwasser fassen, das dann über eine Shurflo-Druckpumpe zu den „Zapfstellen“ befördert wird, im Falle des Warmwassers noch zusätzlich durch den Truma-Warmwasserboiler.

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357 Ampèrestunden

29. Juni 2008

sind seit vergangenem Sonntag 22 Uhr meinen Batterien für die Umwandlung zu 230V Wechselstrom entronnen. Zu dem Zeitpunkt habe ich nämlich die Außenstromversorgung gekappt – aus Sicherheitsgründen, ein fettes Gewitter mit Blitz und Donner zog auf.

Der Batteriemonitor meldet „leer“, die Batterien sind zu 50% entladen, halten sich aber immer noch – auch bei Belastung durch Wasserkocher oder Staubsauger (über 80A!) bei über 24V, also noch ok.

Alles in allem eine absolut positive Bilanz, weitere 3-4 Tage bis zur völligen Entladung wären noch möglich.

Außerdem habe ich am Mittwoch die Heizung endlich in Betrieb genommen, freilich nur für einen – erfolgreichen – Probelauf. Die Heizkörper waren nach gut 15 Minuten nicht mehr anzufassen, die Systemtemperatur liegt bei 70°C.

Im Bad entstand ein kleines Schränkchen als Waschtisch, oben eine Buchenholzplatte mit poliertem rundem Edelstahlwaschbecken. Fehlt nur noch das Wasser 🙂

Die erste Begutachtung der Gasanlage durch den Gasmann stand an – dicht ist sie, er hätte gern noch ein paar Befestigungsschellen und die Absperrhähne in der Küche sind nicht gut genug zugängig. Außerdem stehen auf dem Tank Daten, die ihm nicht gefallen. Angeblich soll da das Ablaufdatum der letzten Prüfung (10 Jahre) stehen, da steht aber das Produktionsdatum 2004 drauf. Habe aber noch ein Zertifikat gefunden, aus dem das hervorgeht.


Es stinkt!

16. Februar 2008

Aber es könnte schlimmer sein. Das Hartwachsöl, das ich nun in zwei Anstrichen auf Decke und Bettgrundfläche verstrichen habe, riecht kaum nach Lösungsmittel, auf Dauer aber dennoch nicht angenehm. Was soll’s, das Zeug läßt sich super verarbeiten und ergibt eine schöne Oberfläche.

Im Bad habe ich ein Loch in den Boden geschnitten und den Abfluß eingeklebt.


Weiter geht’s

1. Dezember 2007

Pfusch beseitigen macht keinen Spaß, muß aber sein, wenn man zu blöd ist, richtig zu messen. Damit habe ich heute einen halben Tag verbracht….

Und was es bedeutet, mit einer Handbohrmaschine mehrere 16,5mm dicke Löcher in den 8mm  starken Hauptrahmen zu bohren, habe ich heute erfahren, als ich mich daran gemacht habe, die Konsolen für die Aufnahme des 400l-Abwassertanks anzubauen. Acht solche Löcher sollen es werden, vier sind erst fertig und die beiden Bohrmaschinen, die ich dafür im Wechsel benutze, werden derart heiß, daß man sie irgendwann kaum noch anfassen kann.

Da ist noch so wenig Zeit und noch so viel Arbeit! Schleifen, grundieren, tapezieren, streichen, Bad fliesen, Küche bauen, Strom… ach Mann.


Tank für’s Grobe

19. November 2007

Freitag bestellt, heute da: der 400l-Alutank, der am kommenden Wochenende links vor der Hinterachse angebaut wird. Das ist eigentlich ein Dieseltank, er soll aber künftig Abwasser aufnehmen.


11. Oktober 2007
  • mit Vaters Hilfe Wasserleitungen und Stromkabel verlegt und weiter isoliert (Fußboden 2. Schicht, Decke, Badezimmerwand, Trennwand zur Fahrerkabine),
  • Stromkabel nun doch „unter Putz“, Schalter und Steckdosen weitgehend in Hohlräumen (Schränke, Podest) oder in möglichst flachen Wandinstallationsdosen, also auch allesamt versenkt,
  • begonnen, den Holzdielenboden zuzuschneiden und zu verlegen, muß von der Rückseite her noch lasiert werden,
  • Stahlgerüst für die Kiste gebaut, die, zwischen Dieseltank und Einstiegstür eingeschweißt, Heizung und Warmwasserboiler aufnehmen wird,
  • Großeinkauf getätigt: 2 Gaskochfelder („Candy Domino“) bestellt (1x 3,8kW-Wokbrenner, 1x zwei kleinere Gasbrenner), dazu noch eine ausziehbare Unterbau-Dunstabzugshaube und einen Campingbackofen (Thetford GO 7000, ganz neu auf dem Markt),
  • die Alde-Heizung ist da (Comfort 3010, diverse Rohre, Gummiverbinder, Pumpen, Konvektorheizkörper).
  • Entscheidung I: der große Bad-Heizkörper entfällt (zu teuer, zu schwer), Ersatz bilden zwei Konvektorheizkörper mit zus. 900W Leistung.
  • Entscheidung II: die Duschwanne wird gefliest, das ist die beste Alternative zur Plastikwanne, denke ich.

Iso, Wasser

25. September 2007

Die Isolationsarbeiten gehen weiter, momentan halten viele kleine Puzzlearbeiten auf, die Innenraum-Rückwand ist zur Hälfte fertig.
Habe Wasserinstallationsmaterial bestellt, sprich jede Menge 15mm-PE-HD-Rohr und Schnellverbinder. Wird Zeit, daß ich die Kiste für die Gasgeräte (Heizung und Boiler) zwischen Dieseltank und Einstiegstür auf der rechten Seite baue…
Den Frischwassertank baue ich denn nun vielleicht doch aus PE. Hin und her…
Mein Vater kommt am Ende der Woche (diesesmal mit meiner Mutter und Hund), so daß mir für einige Tage wieder große Hilfe zur Seite steht. Dann stehen Wasser- und Elektroinstallation auf dem Programm. Offen ist noch, ob ich die elektrischen Leitungen unter Tage oder in Kabelkanälen aufputz verlege.